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ÖKOPOLIS TIBERKUL, eine ökologische und spirituelle Gemeinschaft in der Taiga

       Einladung an alle, die auf der Suche sind       

Einige Gemeinschaftsmitglieder vor dem Tempel in Petropįwlowka
Einige Gemeinschaftsmitglieder vor dem Tempel in Petropįwlowka

Liebe Freunde!

Hier ist unser aufrichtiger und herzlicher Aufruf an euch, die ihr eine andere Welt aufbauen möchtet, eine Welt der Güte und Liebe, an euch, denen das Schicksal unseres Planeten, seine Pflanzen- und Tierwelt nicht gleichgültig ist, an euch, denen die ganze Verantwortlichkeit der Menschen vor dem Universum bewusst ist.

Wir schlagen euch vor, noch einmal aufmerksam das, was geschieht, zu betrachten, die Lage ringsum klar zu bewerten und zu schauen, ob ihr wirklich die reale Möglichkeit habt, dort, wo ihr euch befindet, die praktischen Schritte erfolgreich zu tun, die euch eure Seele und euer Gewissen abverlangen.

Wir wenden uns an diejenigen, die bereits jetzt ein neues Leben auf Erden aufbauen möchten, die sich ein praktisches Handwerk aneignen wollen, die sich bemühen, im realen Leben auf neue Weise mit den Menschen und mit der Natur umzugehen und die dafür eine praktische und eine theoretische Hilfe wünschen.

Bei dem Treffen mit Wissenschaftlern im Institut der Philosophie in Kiew hat Wissarion vorgeschlagen, mit dem Aufbau eines Pols des Friedens auf dem Territorium, auf dem sich die Gemeinschaft zur Zeit befindet, anzufangen; diesen Pol mit uns zusammen aufzubauen, während man die Aktivitäten im Handwerk und in der schöpferischen Arbeit vereinigen kann, ohne sich dabei in Meinungsverschiedenheiten in einzelnen spirituellen Fragen zu vertiefen.

Der Lehrer hat in einer Antwort, die er den Wissenschaftlern über die Rettung der Menschheit gegeben hat, betont, dass in der Gründung einer Mikrogesellschaft, die unter jeglichen Bedingungen überleben kann, ein wichtiger Aspekt liegt, sich in der rechten Weise miteinander zu vereinigen, um alle Notlagen zu lösen, die vorläufig noch den Menschen begleiten.

Wissarion hat auch gesagt: "... ein wichtiger Aspekt ist hier, dass man aufs Land zieht. In der Stadt lässt die Ökologie der Umwelt zu wünschen übrig, und es ist dann einfach unklug, bei dieser Umwelt darauf zu hoffen, dass die Kinder gesund werden, dass sie zu guten, gesunden Kindern werden. Andere Bedingungen sind erforderlich, damit man von einer normalen Entwicklung der Menschheit sprechen kann. Ein guter Kontakt mit der Erde ist notwendig, damit der Organismus gesund bleibt und damit die Krankheiten als etwas Unbedeutendes einfach im Hintergrund bleiben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass gerade auf dem Land diese Vereinigung geschieht, wo die Menschen alle Probleme gemeinsam lösen und lernen, gleichberechtigt nach einer gemeinsamen Lösung in der schöpferischen Tätigkeit zu suchen: wie man die Erde bearbeitet, wie man etwas herstellt und wie man baut. Sie müssen bei der Besprechung und beim Finden gemeinsamer Lösungen gleichberechtigt sein. Denn das ist tatsächlich ein großes Problem, das beim Menschen vorhanden ist."

Nach der Rückkehr hat der Lehrer uns beauftragt, diesen öffentlichen Aufruf zu schreiben, eine Einladung an alle, die bereit sind, auf dem Land konkrete Aktivitäten zu unternehmen. Der Lehrer sagte: "Jetzt ist es an der Zeit!"

Wir haben das so verstanden, dass die Zeit nicht wartet, wir müssen eilen, konkrete und entschlossene Schritte zu tun. Darin liegt das Ziel dieses Aufrufs.

Wir sind einen langen und schweren Weg der Anpassung an neue Bedingungen gegangen. Jetzt haben wir bereits wohlwollende sachliche Kontakte sowohl mit der einheimischen Bevölkerung als auch mit der Bezirks- und Kreisverwaltung hergestellt. Wir haben die wirtschaftliche Infrastruktur geschaffen, die den Neusiedlern gestattet, erfolgreich neue Grundstücke zu erschließen, Häuser zu bauen und die notwendigen Nahrungsmittel anzubauen. Auch die juristischen Grundlagen für die Einführung neuer Methoden in der Erziehung der Kinder und in der Bildung, in der medizinischen Versorgung der Neusiedler sind beschlossen worden.

Die Meister, die euch bei der Aneignung des Volkskunsthandwerks behilflich sein werden, bilden sich nicht erst heran, vielmehr arbeiten sie bereits praktisch. Unsere kulturelle Umwelt (bildende Kunst, Musik, Choreographie) bietet den Neusiedlern die Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken. Wir freuen uns stets auf neue Ideen, neue Autoren und neue Darsteller. Wir bieten euch an, alles, was wir bereits erreicht haben, zu nutzen.

Viele von euch haben die unterschiedlichsten Prophezeiungen über die bedrohlichen Ereignisse in der Welt gehört. Viele haben volles Vertrauen zu ihren Lehren und zu den Sehern, die ebenfalls mögliche Schwierigkeiten auf unserem Planeten prophezeien. Ist es dann nicht besser, wenn alle, die vor allem einen geistigen Entwicklungsweg wählen, sich an einem Ort versammeln und gemeinsam eine neue Gesellschaft aufbauen? Denn je mehr Gleichgesinnte sich an einem Ort versammeln, desto bedeutender und markanter sind die Früchte ihrer Taten; wenn man diese addiert, wird es viel leichter sein, die Wahrheit, an die man glaubt, den anderen Menschen nahezubringen.

Und dafür bieten wir auch unser Territorium an, ein umfangreiches, riesengroßes, historisch praktisch im Originalzustand erhaltenes Territorium. Wir bieten euch auch unsere Infrastruktur an. Ihr werdet nicht bei Null anfangen müssen, wie wir es mussten.

Wir schlagen vor, konkret anzufangen, ohne lange zu überlegen und zu diskutieren, diese große und riesige Welt aufzubauen, eine Welt, die jeglichen dogmatischen, konservativen Richtungen in der Gesellschaft widerstehen kann, die ihre notwendigen Lebensbedürfnisse selbstständig sicherstellen kann und deshalb von den ökonomischen Stürmen in der Gesellschaft wenig abhängig sein wird, in der die Menschen fähig sein werden, einmütig gemeinsame Entscheidungen zu treffen und sie zu verwirklichen, und das wird die Grundlage dafür sein, dass diese Gesellschaft alle Katastrophen überlebt.

Lasst uns zusammen folgende Variante betrachten. Wir betonen nochmals, dass keine Notwendigkeit besteht, über ein unterschiedliches Verständnis des Geistigen zu reden und zu diskutieren. Allein das gemeinsame Leben führt uns unbedingt zur Einigkeit. Wir schlagen vor, unsere Bemühungen im Handwerk, im Schaffen, in der Kindererziehung zu vereinigen. Es ist ja auch sehr schwierig, die Wahrhaftigkeit des Lehrers zu beurteilen, wenn man so weit entfernt ist. Diejenigen, die in der Nähe sind, können die Früchte Seiner Taten besser sehen. Sie haben die einzigartige Möglichkeit, beim Erlernen und beim Versuchen festzustellen, ob Er wirklich derjenige ist, Den wir alle erwarten.


Dieser Aufruf, erstellt von Stanislaw Kasakow, erging im Mai 2003 an alle Vertreter esoterischer und spiritueller Bewegungen in Russland.

 

 

 

 

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