ÖKOPOLIS TIBERKUL, eine ökologische und spirituelle Gemeinschaft in der Taiga
Inmitten der Taiga ist eine Modell-Siedlung im Entstehen.
Sie wird auch "Stadt der Sonne", "Wohnstätte der Morgenröte", "Stadt der Handwerksmeister" oder "Neues Jerusalem" genannt. Zur Zeit leben dort etwa 60 Familien.
Die Siedlung liegt in einem Hochtal oberhalb des Sees Tiberkul (siehe Bild), was in der örtlichen Mundart "Gottes See" bedeutet.

Der See Tiberkul
Mittelpunkt der Siedlung ist die große Skulptur eines Engels, das Symbol des Glaubens.

Der Engel im Zentrum der Modell-Siedlung (Foto: Oleg Bucharow, 1999)
Von diesem Zentrum aus führen 14 Wege wie Strahlen auseinander, was von oben betrachtet einer Sonne ähnelt, daher "Stadt der Sonne". Um das Zentrum herum werden ringförmig Wohnhäuser, Schulen und Werkstätten errichtet.
Hier beginnt an jedem Sonntag eine Prozession, die hinauf zum Altar der Erde führt.

Sonnenstrahl auf dem Berg Suchaja
Auf dem höchsten Gipfel des Berges Suchaja befindet sich der "Altar der Erde" (siehe Bild unten). Hier findet an jedem Sonntag eine Liturgie statt.

Altar der Erde
Ebenfalls auf dem Berg Suchaja befinden sich das Haus des Lehrers, das Haus des Segens für Zusammentreffen mit dem Lehrer, mehrere Wohnhäuser und ein großer Garten. Dies wird als die "Himmlische Wohnstätte" bezeichnet. Etwas höher liegt ein großes Glockenspiel, das die Gläubigen vier Mal am Tag zu einem kurzen Innehalten bei ihrer Arbeit und zu einem Verbinden mit Gott aufruft.

Das Haus des Segens vor der Fertigstellung

Haus des Segens mit Gärten
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